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Fachpublikationen aus 2025

  • Aufprall- und Überfahrerkennung im automatisierten Schienenverkehr: Technologien und Datengrundlagen | November 2025

    Aufprall- und Überfahrerkennung sind wichtige Ergänzungen der fahrzeugseitigen Umfelderkennung für das automatisierte Fahren. Um diesen Betrieb entwickeln zu können, wurden von der DB InfraGO AG im Rahmen der Sektorinitiative Digitale Schiene Deutschland mehrere Projekte in den Bereichen Umfeld- als auch Aufprallund Überfahrerkennung durchgeführt. In diesem Fachartikel werden die Ergebnisse der verschiedenen Projekte vorgestellt.

    Erschienen in: Eisenbahntechnische Rundschau

  • Virtuelles Radar für die Eisenbahn von morgen – Tests automatisierter Züge in virtuellen Umgebungen | Oktober 2025

    Dieser Beitrag stellt eine Methode zur Entwicklung und Validierung eines virtuellen Radarsensormodells vor, das für
    die Simulation des automatisierten Zugbetriebs im Rahmen der
    Sektorinitiative Digitale Schiene Deutschland (DSD) konzipiert
    ist. Das Modell generiert realistische Sensordaten in einer digitalen Umgebung und unterstützt die Bewertung und zukünftige Validierung von radarbasierten Objekterkennungssystemen, die in automatisierten Zügen zum Einsatz kommen.

    Erschienen in: SIGNAL+DRAHT

  • Grenzüberschreitende Eisenbahntunnel mit ETCS-Ausrüstung | Oktober 2025

    Mit dem European Train Control System (ETCS) steht eine einheitliche Zugbeeinflussung zur Verfügung, die grenzüberschreitenden Eisenbahnverkehr ohne Wechsel des Fahrzeugs oder Zugbeeinflussungssystems ermöglicht. Diese Interoperabilität bildet die Grundlage für durchgehende Fahrten auf den Transeuropäischen Verkehrsnetzkorridoren (TEN-V). Zunehmend werden auch Tunnelbauwerke, die Staatsgrenzen unterqueren, mit ETCS ausgerüstet. Diese ermöglichen lange grenzüberschreitende Fahrten unter einem durchgehenden Sicherungssystem – ein technologischer Fortschritt im europäischen Bahnverkehr.

    Erschienen in: Der Eisenbahningenieur

  • AutomatedTrain: Konzepte und Systembausteine für fahrerlose Züge| Oktober 2025

    Das Projekt AutomatedTrain spezifiziert, entwickelt und erprobt ein System für vollautomatisierte Zugfahrten (GoA 4 – Grade of Automation 4). Der Beitrag gibt einen Einblick in zentrale Systembausteine wie Zugaufrüstung, Hinderniserkennung, Reaktion auf Objekte und Zusammenspiel mit der Leitstelle.

    Erschienen in: Der Eisenbahningenieur

  • Multisensordatensatz für die Umfeldüberwachnung von Schienenfahrzeugen | August 2025

    Ein umfangreicher Multisensordatensatz schafft die Grundlage für KI-basierte Umfeldüberwachung für das vollautomatische Fahren. Der Datensatz wurde gemeinsam von der DB InfraGO im Rahmen der Sektorinitiative Digitale Schiene Deutschland und der understandAI GmbH (UAI) erstellt und enthält über sieben Millionen präzise Annotationen realer Bahnfahrten. Dieser Artikel beleuchtet die Hintergründe zum Projekt.  

    Erschienen in: Deine Bahn

  • Betriebsplanung mit MakSi-MUSE: Mengen und Sperrzeitbedarfe ermitteln und ETCS-Abnahmefahrten planen | August 2025

    Mithilfe der neuen Software MakSi-MUSE lassen sich die erforderlichen Sperrzeitbedarfe für Baumaßnahmen großer Projekte realistisch und praxistauglich abschätzen. So unterstützt sie bei der Ermittlung von Mengen und Sperrzeitbedarfen für Bauleistungen sowie bei der Planung von ETCS-Abnahmefahrten. 

    Erschienen in: Deine Bahn

  • Vorbereitung und Optimierung der Eisenbahninfrastruktur für eine ETCS-Ausrüstung | Juli/August 2025

    Als Mitgliedstaat der Europäischen Union treibt Deutschland
    die Interoperabilität des europäischen Eisenbahnverkehrs
    voran. Hierfür erfolgt die schrittweise Ausrüstung des
    Eisenbahnnetzes mit dem Zugbeeinflussungssystem ETCS. Um das Potenzial von ETCS optimal auszunutzen, ist es erforderlich, die Eisenbahninfrastruktur dahingehend vorzubereiten, dass diese auf ETCS als führendes Zugbeeinflussungssystem ausgerichtet ist. Der Beitrag befasst sich mit vorbereitenden Maßnahmen, die im Vorfeld einer ETCS-Ausrüstung zu berücksichtigen sind.

    Erschienen in: SIGNAL+DRAHT

  • Autopilot für Stellwerke: Konzept und Nutzen | Juli 2025

    Durch die Automatisierung der Schnittstelle zwischen Dispositionssystem und Stellwerk werden zentrale Prozesse, wie die Erstellung und Anpassung von Lenkplänen, neu gedacht. Heute müssen viele Schritte in diesem Prozess manuell durch den Fahrdienstleiter erfolgen. Zukünftig soll der Autopilot für Stellwerke dabei für spürbare Entlastung sorgen. Im Rahmen eines Vorprojektes konnte der Nutzen einer solchen Lösung gezeigt werden. Einen Überblick zu diesem Thema bietet dieser Fachartikel.

    Erschienen in: Der Eisenbahningenieur

  • Digitaler Zwilling des Bahnbetriebs Simulation von Stör- und Notfallsituationen im Kontext des vollautomatisierten Fahrens | Juni 2025

    Beim vollautomatisierten Fahren in offenen Netzen müssen Züge selbständig ihr Umfeld erkennen und auf Störfälle reagieren können. Neben hochleistungsfähiger Sensorik am Zug spielt dabei der Einsatz von KI eine zentrale Rolle. Die Herausforderung ist, eine solche KI zielgerichtet zu trainieren, obwohl für Störfälle i. d. R. keine Realdaten vorliegen. Die Digitale Schiene Deutschland entwickelte dafür einen digitalen Zwilling des Bahnbetriebs, um kritische Szenarien sicher in virtuellen Umgebungen zu simulieren.

    Erschienen in: Eisenbahntechnische Rundschau

  • Georeferenz in der LST – von der Planung bis zur Abnahme | Juni 2025

    Der digitale Prozess birgt neben den direkten Vorteilen – wie verlustfreie Datenübergabe, Automatisierungspotenzial und Gewerkesynchronisation– zusätzliche Effekte durch die georeferenzierte Basis der digitalen Daten. Es entsteht eine nahtlose Verzahnung von Bestandsdaten, Planungsdaten und Bauinformationen, sodass zu jeder Projektreife die Abweichung zwischen Plan und Realisierung für alle Infrastrukturelemente bekannt und nachvollziehbar dokumentiert ist. Dies schafft eine kontinuierliche Qualitätssicherung bis zur Abnahme. 

    Erschienen in: SIGNAL+DRAHT

  • Umfeldwahrnehmung für fahrerlose Bereit- und Abstellfahrten | Mai 2025

    Im Kooperationsprojekt „AutomatedTrain“ arbeiten neun Partner daran, die technische Machbarkeit der vollautomatisierten, fahrerlosen Bereit- und Abstellungsfahrt sowie das automatisierte Auf- und Abrüsten von Zügen zu demonstrieren. Ein wesentlicher Technologiebaustein ist hier die Sensorik zur Umfeldwahrnehmung. Bei ihrer Auslegung und Integration müssen zahlreiche bahnspezifische Herausforderungen gemeistert werden. Neue innovative Ansätze wie z. B. Raytracing-Simulation unterstützen bei der Verifizierung.

    Erschienen in: Der Eisenbahningenieur

  • Mobilfunk im Digitalen Knoten Stuttgart | Mai 2025

    Funksysteme (GSM-R, FRMCS und öffentlicher Mobilfunk) sind tragende Elemente des Digitalen Knotens Stuttgart (DKS). Während im hochbelasteten Kern des Knotens 2026 noch GSM-R in Betrieb gehen wird, rückt für die ab 2030 geplanten Inbetriebnahmen im Umfeld Future Railway Mobile Communication System (FRMCS) in den Fokus.

    Erschienen in: SIGNAL+DRAHT

  • MORANE-2: Der finale Validierungsschritt für FRMCS Edition 1 | Mai 2025

    Das Leuchtturmprojekt FP2-MORANE-2 ist gestartet, um
    Funktionen und technologische Komponenten des Future Railway
    Mobile Communication System (FRMCS) zu testen. Dieser Beitrag gibt einen Überblick über das gesamte Validierungsprojekt
    und stellt die in Deutschland geplanten Testszenarien
    vor, die auf der Erprobungsstrecke „Digitales Testfeld Bahn“
    der Deutschen Bahn AG (DB) im Erzgebirge durchgeführt werden.

    Erschienen in: SIGNAL+DRAHT

  • Die Umrüstung von S-Bahn-Triebzügen für den Digitalen Knoten Stuttgart Teil 1/2 | März 2025

    Für den Digitalen Knoten Stuttgart wird die Flotte der S-Bahn Stuttgart umgerüstet. In mehreren Stufen erhalten die Triebzüge der Baureihen 423 und 430 u. a. ETCS, ATO GoA 2 und FRMCS. Der erste Teil des bislang längsten DKS-Fachartikels beschreibt die Geschichte des Umrüstungsprojekts, von der Konzeption bis zur laufenden Umsetzung und die Technik.

    Erschienen in: Eisenbahn-Revue InternationalEisenbahn ÖsterreichSchweizer Eisenbahn-Revue

  • Die Umrüstung von S-Bahn-Triebzügen für den Digitalen Knoten Stuttgart Teil 2/2 | März 2025

    Für den Digitalen Knoten Stuttgart wird die Flotte der S-Bahn Stuttgart umgerüstet. In mehreren Stufen erhalten die Triebzüge der Baureihen 423 und 430 u. a. ETCS, ATO GoA 2 und FRMCS. Der erste Teil des bislang längsten DKS-Fachartikels beschreibt die Geschichte des Umrüstungsprojekts, von der Konzeption bis zur laufenden Umsetzung und die Technik.

    Erschienen in: Eisenbahn-Revue InternationalEisenbahn ÖsterreichSchweizer Eisenbahn-Revue

  • Ein Jahr Betriebserprobung digitales Stellwerk Meitingen-Mertingen | April 2025

    Das digitale Stellwerk (DSTW) schafft durch Modularisierung, Standardisierung und eine IP-basierte Kommunikation zwischen dezentralen Feldelementen und der Innenanlage die Voraussetzung für eine hochverfügbare, resiliente Eisenbahninfrastruktur.
    Durch die Architektur des DSTW kann die Betriebsführung flexibilisiert und die Instandhaltung standardisiert werden. Die Realisierung der DSTW-Vorserienprojekte (VSP) ist ein wichtiger Schritt zum Erreichen dieses Ziels.

    Erschienen in: SIGNAL+DRAHT

  • Datendiversität, Ontologien und Datengovernance im digitalisierten Bahnsystem | März 2025

    Basierend auf dem Roll-out von ETCS und digitalen Stellwerken arbeiten viele Bahnen in Europa  an der weiteren Digitalisierung des Bahnsystems. Dazu zählen auch Maßnahmen in Richtung KI-basierter Zugdisposition und vollautomatisiertes Fahren (GoA 4). Im derart weiterentwickelten Bahnsystem spielen Datenhaltung und deren effiziente Handhabung eine entscheidende Rolle.Dieser Beitrag zeigt die Diversität von Daten im digitalisierten Bahnsystem auf und vertieft zwei wesentliche Maßnahmen, die in diesem Zusammenhang wesentlich sind: die Standardisierung von Datenontologien und geeignete Datengovernance.

    Erschienen in: SIGNAL+DRAHT

  • Multi-Agenten KI-Ansatz für ein ganzheitliches Verkehrsmanagementsystem | März 2025

    Ein intelligentes Verkehrsmanagementsystem ist als „planendes Gehirn“ ein zentraler Baustein für einen hochautomatisierten Netz- und Fahrbetrieb. Der hier vorgestellte Ansatz wendet die Methode des Multi-Agent Reinforcement Learning (MARL), ein Teilgebiet der Künstlichen Intelligenz (KI), an. Eine KI agiert auf einer Eisenbahnsimulation und erstellt hochdetaillierte Ablaufpläne für den Zugverkehr. Im Vergleich zu klassischen Optimierungsmethoden wird deutlich kürzere Rechenzeit benötigt. Somit ist der Ansatz vielversprechend für eine Anwendung auf großen Netzbereichen.

    Erschienen in: SIGNAL+DRAHT

  • Digitale Karten für das vollautomatisierte Fahren auf der Schiene | Februar 2025

    Digitale Karten sind eine zentrale Voraussetzung für den vollautomatisierten, fahrerlosen Bahnbetrieb im „Automatic Train Operation – Grade of Automation 4“ (ATO GoA 4). Sie stellen eine hochgenaue digitale Abbildung der Infrastruktur dar und unterstützen eine zuverlässige Hinderniserkennung sowie präzise Zuglokalisierung.

    Erschienen in: Der Eisenbahningenieur

  • Sachstand Digitaler Knoten Stuttgart | Januar 2025

    Die Infrastrukturausrüstung im Kern des DKS sowie die Ausrüstung von 491 Triebzügen kommen voran, erfolgen jedoch rund ein Jahr später als geplant. Insgesamt zeigt die erstmalige Pilotierung vieler Elemente der Digitalen Schiene Deutschland (DSD) in einem großen Knoten eine hohe Komplexität auf, aber auch viele Chancen für weitreichende Vereinfachung.

    Erschienen in: Der Eisenbahningenieur

Fachpublikationen aus 2024

  • Bestandsdigitalisierung in der Leit- und Sicherungstechnik | Dezember 2024

    Der Anwendungsfall der Bestandsmodellierung ist seit vielen Jahren ein Grundbestandteil von BIM-Projekten und in den Lastenheften, den Auftraggeber-Informationsanforderungen (AIA), entsprechend definiert. In der Vergangenheit war die 
    Erstellung der Bestandsmodelle mit großem Zusatzaufwand verbunden, weshalb sie oftmals nicht durchgeführt wurde und damit die Vorteile einer aktuellen und realitätsnahen Bestandsgrundlage zu Projektbeginn ungenutzt blieben. Mit der Kombination aus MSS-Aufnahme und Datenverarbeitung über Tools wie den PlanPro-GEO-Planer ist es gelungen, eine aufwandsarme Methode zur genauen, schnellen und vollständigen Abbildung von Bestandsanlagen mit minimaler Benutzerinteraktion bereitzustellen. 

    Erschienen in: Eisenbahn Ingenieur Kompendium

  • DB-SNCF-Partnerschaft zur Harmonisierung des Bahnbetriebes | Dezember 2024

    Die Deutsche Bahn und die SNCF vertiefen ihre Zusammenarbeit mit einem „Memorandum of Understanding“, das neue Kooperationsfelder umfasst. Ein zentrales Element ist eine gemeinsame Fahrdienstvorschrift. Beide Unternehmen stehen vor Herausforderungen bei der Digitalisierung von Regelwerken und dem Change Management. Der Beitrag beleuchtet Hintergründe, erste Erfahrungen und die europäische Einbindung der Initiative.

    Erschienen in: Der Eisenbahningenieur

  • Ansatz zur teilautomatisierten kapazitätsoptimierten Blockteilung von ETCS L2oS-Bereichen | Dezember 2024

    Das European Train Control System Level 2 ohne Signale (ETCS L2oS) bietet das Potenzial zur Steigerung der Kapazität im Schienennetz. Dieser Artikel beleuchtet einen möglichen Beitrag zur kapazitätsoptimalen ETCS L2oS-Planung und stellt einen Teil der Forschungskooperation zwischen der Digitalen Schiene Deutschland (DSD) und der TU Darmstadt vor.

    Erschienen in: Eisenbahntechnische Rundschau

  • Einführung von Zumutbarkeitskriterien in der Leit- und Sicherungstechnik | Dezember 2024

    Die DB InfraGO AG bzw. der Bereich der Leit- und Sicherungstechnik setzen Projekte der Digitalen Schiene Deutschland bis 2035 ff. um. Dabei werden digitale, standardisierte und leistungsfähige Produkte gemäß „Betrieblich-Technischem Zielbild“ entwickelt und in Projekten implementiert. Des Weiteren werden Prozesse standardisiert und Kosten über den gesamten Lebenszyklus gesenkt. Regelwerke, Lastenhefte und Produkte werden mit neuen Methoden (z. B. „Scrum“) entwickelt, und der Rollout der Projekte wird parallelisiert, um die Projektrealisierung zu beschleunigen.

    Erschienen in: SIGNAL+DRAHT

  • Projekt AutomatedTrain: Betriebskonzept und Systemarchitektur | November 2024

    Im Projekt „AutomatedTrain“ der Digitalen Schiene Deutschland wurde damit begonnen, erstmals Bereit- und Abstellungsfahrten sowie arbeitsintensive Vorbereitungs- und Abschlussdienste zu automatisieren. Ein wichtiger Schritt in Richtung fahrerlosem Fahren im Regelbetrieb. In diesem Artikel wird das Betriebskonzept und die Systemarchitektur vorgestellt.

    Erschienen in: Deine Bahn

  • Teststrategien zur Vermeidung von Feldtests bei der Entwicklung vollautomatisiert fahrender Züge | November 2024

    In diesem Beitrag werden die wesentlichen Herausforderungen bei der Erprobung vollautomatisiert fahrender Züge durch die DSD beschrieben sowie die verschiedenen Testumgebungen, die während der Entwicklung eines ATO-GoA 4-Systems zum Einsatz kommen. Die Testansätze zielen darauf ab, die komplexen, teuren und zeitaufwendigen Feldtests im Bahnbereich zu reduzieren. Die DSD evaluiert diese Ansätze im Förderprojekt AutomatedTrain.

    Erschienen in: SIGNAL+DRAHT

  • ATO GoA2: Neuer ATO-Planungsprozess für hochautomatisiertes Fahren | November 2024

    Im Rahmen des ATO GoA 2-Rollouts im Digitalen Knoten Stuttgart (DKS) kommt erstmalig der neu definierte ATO-Planungsprozess zur Anwendung. Der Beitrag gibt einen Überblick über die ATO GoA 2-Systemarchitektur der Digitalen Schiene Deutschland (DSD), erläutert den neuen ATO-Planungsprozess und skizziert die damit einhergehenden Auswirkungen auf den Sektor.

    Erschienen in: SIGNAL+DRAHT

  • Nächste Station Cloud: Wie Cloud4Rail den Plattform-Markt für Europas Bahnen mobilisiert | November 2024

    Die DB InfraGO verantwortet Betrieb, Instandhaltung und Ausbau der deutschen Schieneninfrastruktur. Das Projekt Cloud4Rail ist ein wesentlicher Schritt in Richtung eines zukunftsfähigen, digitalisierten Bahnbetriebs. Ziel ist die Entwicklung einer funktional sicheren und zertifizierbaren streckenseitigen Edge- und Cloud-Infrastruktur, die den digitalen Wandel im Bahnsystem maßgeblich vorantreibt.

    Erschienen in: Eisenbahntechnische Rundschau

  • Automatisierte Qualitätsüberprüfung von Sensordatenannotationen | Oktober 2024

    Züge werden zukünftig über Umfeldwahrnehmungssysteme verfügen, die auf Basis des maschinellen Lernens arbeiten. Dafür werden große Mengen an Trainingsdaten benötigt, die aufgrund ihrer Sicherheitsrelevanz einen hohen Qualitätsstandard aufweisen müssen. Die Digitale Schiene Deutschland entwickelt aktuell automatische Verfahren zur Qualitätssicherung der Trainingsdaten, womit der Arbeitsaufwand deutlich reduziert und die Entwicklung dieser Systeme beschleunigt werden kann.

    Erschienen in: Der Eisenbahningenieur

  • 5G-RACOM – Feldstudie zu hybriden FRMCS-Netzen für ein resilientes Bahnfunksystem | September 2024

    Das deutsch-französische Innovationsprojekt 5G-RACOM untersucht die effiziente, zuverlässige und nachhaltige Nutzung des Future Railway Mobile Communication System (FRMCS) und seines Frequenzspektrums. Als Nachfolger von GSM-R wird FRMCS eine echtzeitfähige, hoch-performante Zug-Land-Kommunikation auf Basis von 5G sicherstellen und damit eine weitreichende Digitalisierung des Bahnbetriebs ermöglichen.

    Erschienen in: SIGNAL+DRAHT

  • Integriertes Leit- und Bediensystem der DB InfraGO – Bediensystem mit Zukunft | September 2024

    Das iLBS  ist eine innovative und zukunftsoffene Technik, mit der sowohl neue Digitale Stellwerke (DSTW) als auch herkömmliche elektronische Stellwerke (ESTW) bedient werden können. Sowohl technisch als auch in Sachen Anwenderfreundlichkeit werden im Echtbetrieb laufend Erfahrungen gesammelt und Verbesserungen eingeleitet. Perspektivisch wird der Bahnbetrieb von mehr als 1.500 neuen integrierten Bedienplätzen geregelt werden.

    Erschienen in: SIGNAL+DRAHT

  • Advanced Digital Infrastructure – betriebliche Szenarien für einen robusten Bahnbetrieb der Zukunft | Juli, August 2024

    Als Nachfolger der bisherigen Leit- und Sicherungstechnik (LST) ermöglicht die „Advanced Digital Infrastructure“ (ADI), dass Züge zukünftig in geringstmöglichen Abständen zueinander fahren (sog. Moving Blocks). Damit kann die Kapazität im bestehenden Netz erhöht werden. In diesem Artikel wird das Konzept von ADI vorgestellt und das Vorgehen beim Erstellen der Betriebsszenarien ausführlich beschrieben.

    Erschienen in: Eisenbahntechnische Rundschau

  • Digitale Schiene Deutschland – Infrastrukturprojekte für eine digitale Zukunft | August 2024

    Die Eisenbahn ist das umweltfreundlichste Verkehrsmittel und damit einer der zentralen Bausteine für die Verkehrswende in Deutschland. So soll bis 2030 die Anzahl der Fahrgäste  verdoppelt werden. Hierzu bedarf es einer höheren Qualität und  mehr Kapazität auf dem Schienennetz. Mit der Sektorinitiative  Digitale Schiene Deutschland (DSD) entwickeln Deutsche Bahn  AG (DB), Industrie und Politik innovative sowie smarte Technologien und rüsten das deutsche Schienennetz mit diesen aus. Die Basis bildet die flächendeckende Ausrüstung mit dem Zugbeeinflussungssystem European Train Control System (ETCS) sowie Digitalen Stellwerken (DSTW). 

    Erschienen in: SIGNAL+DRAHT

  • Digitales Register - die "Single Source of Truth" für Infrastrukturdaten für das vollautomatisierte Fahren | Juni 2024

    Nahezu alle Schlüsselfunktionalitäten des digitalen Bahnsystems erfordern hochgenaue, aktuelle und digital verfügbare Infrastrukturdaten. Deshalb arbeitet die Digitale Schiene Deutschland intensiv an einem sogenannten „Digitalen Register (DR)“. Im Rahmen der europäischen Initiative Europe‘s Rail Joint Undertaking (ERJU) wird es spezifiziert und standardisiert. Damit sollen zukünftig alle europäischen Bahnen auf kompatible Infrastrukturdaten zugreifen.

    Erschienen in: SIGNAL+DRAHT

  • Vollautomatisiertes, fahrerloses Fahren auf der Schiene - Herausforderungen im Bahnsystem | Mai 2024

    Vollautomatisiertes, fahrerloses Fahren gilt als eine wichtige Antwort auf den Fachkräftemangel im Bahnsektor und die notwendige Verkehrsverlagerung auf die Schiene. Fahrerlos sind heute bereits Metros oder „People Mover“ in geschlossenen, von der Umgebung abgegrenzten Systemen. In den offenen Netzen des Vollbahnbereichs sind die Herausforderungen allerdings deutlich größer. Der Artikel geht auf die stufenweise Entwicklung von Produkten für eine Realisierung im Vollbahnbereich ein.  

    Erschienen in: Der Eisenbahningenieur

  • ETCS-Planung im Projekt „Elektrifizierung Knappenrode – Horka“ | April 2024

    Der Streckenabschnitt Knappenrode – Horka wird derzeit mit ETCS Level 2 ausgerüstet. Hierfür war es notwendig, die bis 2018 schrittweise in Betrieb gesetzten Elektronischen Stellwerke (ESTW) für ETCS vorzubereiten. Zudem werden erstmals in Deutschland Bahnübergänge unter ETCS in Betrieb genommen.

    Erschienen in: Eisenbahn Ingenieur Kompendium

  • Pan-European Railway Data Factory – Infrastruktur und Ökosystem für einen vollautomatisierten Bahnbetrieb | April 2024

    Viele europäische Eisenbahnen streben einen automatisierten Bahnbetrieb an. Dies erfordert die Sammlung umfangreicher Sensordaten für das KI-Training. Eine Pan-European Railway Data Factory (PEDF) als gemeinsames Infrastruktur- und Partner-Ökosystem erscheint hierfür passend. Dieser Beitrag fasst die Highlights und Ergebnisse der CEF2 RailDataFactory Studie von Deutscher Bahn AG (DB), Société nationale des chemins de fer français (SNCF) und Nederlandse Spoorwegen N.V. (NS) zusammen.

    Erschienen in: SIGNAL+DRAHT

  • BIM@DSD: Übergreifende Standardisierung im Planungsprozess | April 2024

    Erfahren Sie im folgenden Beitrag, wie Building Information Modeling (BIM) in Verbindung mit neuen Datenstandards an ausgewählten Stellen im Lebenszyklus eines DSD-Projektes eingesetzt werden kann, um Fehlerpotenziale und Risiken im Planungsprozess zu minimieren.

    Erschienen in: Eisenbahn Ingenieur Kompendium

  • Digitale Schiene Deutschland – Zukunftstechnologien für das Bahnsystem | April 2024

    Die Digitale Schiene Deutschland arbeitet an der konsequenten Digitalisierung und Automatisierung des Bahnbetriebs. Aber wie sieht die digitale Zukunft der Eisenbahn eigentlich genau aus? Ein aktueller Übersichtsartikel im Eisenbahn Ingenieur Kompendium liefert Antworten: Unsere Experten, die die Digitale Schiene Deutschland seit einigen Jahren intensiv begleiten, skizzieren darin die Systemarchitektur des digitalen Bahnsystems und geben Einblicke in die dafür erforderlichen Zukunftstechnologien. 

    Erschienen in: Eisenbahn Ingenieur Kompendium

  • „Digitale“ Kapazitätssteigerungen: ein Sachstand | April 2024

    Der vorliegende Beitrag fasst den Stand der Erkenntnisse aus der Arbeit am Digitalen Knoten Stuttgart (DKS) zusammen, einem Pilotprojekt im Starterpaket der Digitalen Schiene Deutschland (DSD). Er führt dabei eine ausführliche Darstellung von 2019 fort und ergänzt ferner den Beitrag in der gleichen Ausgabe. Er fußt auf zahlreichen Fachbeiträgen und Vorträgen, fasst wesentliche Erkenntnisse zusammen und ergänzt diese um weitere Erfahrungen aus der laufenden Konzeption, Planung und Umsetzung des Projekts.

    Erschienen in: Eisenbahn Ingenieur Kompendium

  • Das Projekt DiB gestaltet das Bediensystem der Zukunft | März 2024

    Im Projekt Design integrierter Bedienplatz (DiB) wird das zukünftige Bediensystem der DB Netz AG entwickelt und damit eine der wichtigsten „Mensch-Maschine“-Schnittstellen geschaffen für die Steuerung und Überwachung des gesamten Verkehrs auf den Strecken des Regionalnetzes und des Fern und Ballungsnetzes.

    Erschienen in: Deine Bahn

  • Die Infrastrukturprojekte der Digitalen Schiene Deutschland | März 2024

    Das Fundament für die DSD wird in den kommenden Jahren mit der umfassenden Modernisierung und Digitalisierung der Schieneninfrastruktur gelegt: Der bundesweite Rollout des Zugbeeinflussungssystems European Train Control System (ETCS) sowie der Digitalen Stellwerke (DSTW) schafft die Grundlage für die Zukunft des deutschen Schienennetzes.

    Erschienen in: Deine Bahn

  • Harmonisch durch Europa | März 2024

    Um die Harmonisierung des Eisenbahnsektors zu unterstützen, kooperiert die Digitale Schiene Deutschland mit europäischen Partnern. Das Ziel: Einen einheitlichen europäischen Eisenbahnraum „SERA“ zu etablieren. Als Basis hierfür dient die Standardisierung der Infrastruktur sowie Regeln und Prinzipien im Bereich Leit- und Sicherungstechnik, bis hin zu einer gemeinsamen Europäischen Fahrdienstvorschrift.

    Erschienen in: Deine Bahn

  • Der Digitale Knoten Stuttgart zwischen Licht und Schatten | März 2024

    Die Realisierung der Infrastruktur im Kern des Knotens kommt voran, auch die Serienumrüstung von Triebzügen ist angelaufen. Gleichzeitig arbeiten am Umland inzwischen etwa 150 Mitarbeiter u. a. an der Vorplanung, während die Vergaben nach dem Partnerschaftsmodell Schiene vorbereitet werden. Das Projekt bringt dabei weiter ebenso vielfältige wie wechselhafte Erfahrungen hervor, darunter Systemwirkungen sowie notwendige Beschleunigungen und Vereinfachungen. Der Artikel liefert einen Abriss zum Stand und zu den wesentlichen Erfahrungen aus der voranschreitenden Realisierung des Pilotprojekts.

    Erschienen in: Der Eisenbahningenieur

  • Zukunft gestalten mit dem integrierten Leit- und Bediensystem | Februar 2024

    Im Projekt Design Integrierter Bedienplatz (DiB) wird für die DB InfraGO AG ein neues Bediensystem entwickelt. Es ist ein Bediensystem, was künftig alle operativ notwendigen Anwendungen in einer einheitlichen Bedienung in einem Bedienplatz für Fahrdienstleiter*Innen bündelt. 

    Erschienen in: Deine Bahn

  • Digitalisierung und Projektbeschleunigung als Systemlösung | Februar 2024

    Die durchgängige digitale Datenhaltung ermöglicht die Beschleunigung sicherungstechnischer Projekte. Zahlreiche Untersuchungen dazu haben markante Erkenntnisse zu den betreffenden Sachverhalten geliefert. Nunmehr ist es geboten, aufbauend auf diesen Erkenntnissen Systemkonzepte zu definieren und in unmittelbarer Zukunft erste Anwendungen zu etablieren.

    Erschienen in: SIGNAL+DRAHT

  • Zum verkehrlichen Nutzen der Digitalen Schiene Deutschland | Februar 2024

    Eine Studie von VIA-Con/quattron im Auftrag der Digitalen Schiene Deutschland/DB InfraGo AG offenbart das Potenzial der Digitalisierung für eine Kapazitätserweiterung auf der Schiene. Durch den Einsatz digitaler Technologien können im optimalen Fall rund 15 % zusätzliche, vermarktbare Trassen erwartet und die Betriebsqualität deutlich gesteigert werden.

    Erschienen in: Der Eisenbahningenieur

  • Ein Jahr (ETCS-) Betriebserfahrungen auf der SFS Wendlingen – Ulm | Februar 2024

    Nach fast 30.000 kommerziellen Zugfahrten fällt eine erste Bilanz zum Betrieb der Schnellfahrstrecke (SFS) Wendlingen – Ulm insgesamt sehr positiv aus. In besonderem Fokus stand und steht dabei die Ausrüstung der Strecke mit European Train Control System Level 2 „ohne Signale“ (ETCS L2oS), als eine der ersten derartigen Strecken in Deutschland. In diesem Artikel wurden die Erfahrungen, die durch die Zugfahrten gesammelt werden konnten, zusammengefasst.

    Erschienen in: Der Eisenbahningenieur

  • Künstliche Intelligenz für das Verkehrsmanagement der Zukunft | Januar, Februar 2024

    Ein intelligentes Verkehrsmanagementsystem ist ein wichtiger Baustein für die Digitalisierung des Netz- und Fahrbetriebs. Wenn tausende Züge im dichten Verkehr unterwegs sind, müssen bei Störungen im Betriebsablauf zahlreiche Entscheidungen getroffen werden. Um zukünftig schneller und effektiver reagieren zu können, braucht es neue Ansätze. Hier kann die Kombination von Künstlicher Intelligenz (KI) mit konventionellen Optimierungsmethoden eine aussichtsreiche Lösung sein. Dieser Ansatz wurde an einem konkreten Anwendungsfall getestet.

    Erschienen in: SIGNAL+DRAHT

Fachpublikationen aus 2023

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